Anschläge in Sri Lanka am 21.04.2019

Am Ostersonntag kam es innert einer halben Stunde zu insgesamt sechs Explosionen: Zu den betroffenen Kirchen zählen die St. Anthony’s Shrine in Kochchikade in Colombo sowie St. Sebastian’s Church in Katuwapitiya in Negombo, einer Stadt mit einer katholischen Mehrheit nördlich von Colombo sowie eine Kirche in Batticaloa an der Ostküste.

Ebenfalls kam es in drei Luxus-Hotels zu Explosionen: Betroffen waren das Shangri-La, Cinnamon Grand und Kingsbury. Die Regierung Sri Lankas macht die lokale Splittergruppe «National Thowheeth Jamaath» für die Anschlagserie verantwortlich, der IS reklamiert die Anschläge für sich, allerdings ohne Beweise. Ein mögliches Motiv: Die Anschläge seien als Vergeltung für den Anschlag auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch im März gedacht.

Der Flugbetrieb von und nach Colombo läuft wie gewohnt - Airlines fordern Passagiere dazu auf, mindestens vier Stunde vor dem Abflug am Flughafen Colombo zu erscheinen, da die Sicherheitskontrollen massiv hochgefahren wurden. Im gesamten Land herrschen verstärkte Sicherheitsvorkehrungen. So hat die Regierung den Notstand ausgerufen, wodurch vereinfacht Kontrollen und Verhaftungen von möglichen Tätern stattfinden können.

Am 27.04.2019 hat das EDA die Reisehinweise angepasst und schreibt: «Bis zur Klärung der Lage wird von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Sri Lanka abgeraten.» Kunden, die bis 31.5.2019 gebucht sind, können kostenlos annullieren/umbuchen und werden von uns informiert. 

Wir überprüfen die Situation laufend und stehen in Kontakt mit unserem lokalen Agenten. Die Hotels berichten von verstärkten Polizei-Patrouillen und als Sofort-Massnahme nehmen die meisten Resorts nur noch Buchungen via Reisebüros entgegen - und keine direkten Online-Buchungen mehr, um die Sicherheit für Gäste weiter zu erhöhen. Für die Hotels im Land sowie für die Angestellten ist das Ausbleiben von Touristen eine Katastrophe, wir bedauern die Situation zutiefst und hoffen sehr, dass die Warnung schnellstmöglich aufgehoben wird.

Die Regierung Sri Lankas hat alle möglichen Massnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Öffentlichkeit und allen Touristen, die sich im Land aufhalten, zu gewährleisten. Die Streitkräfte haben zusammen mit der Polizei einen umfassenden Sicherheitsplan ausgearbeitet, der Hotels und Orte von touristischem Interesse umfasst. Auch Sri Lanka Tourism hat eigens Vertreter am Flughafen Colombo positioniert, die Touristen bei Bedarf bei der Ein- und Ausreise behilflich sind.

Wir stehen jederzeit für Rückfragen von Kunden zur Verfügung - wir sind im Notfall immer für sie da - auch am Wochenende. Natürlich beobachten wir die Situation laufend. Die Vorfälle sind äusserts traurig und machen uns tief betroffen - aber wir sind der Meinung, dass der Terrorismus nie gewinnen darf - in keinem Land dieser Welt. Wir werden Sri Lanka weiterhin den Rücken stärken und unser bestmögliches tun, damit unsere Kunden auch in Zukunft mit einem guten Gefühl in dieses wunderschöne Land zur Wiege des Auyrvedas reisen können.